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Mittwoch, Januar 05, 2011

Die Geschichte des Billards


Die Geschichte des Billards liegt etwas im Dunkeln. Eine genaue Herkunftsangabe lässt sich kaum bestimmen, doch Historiker führen seine Entstehung bis ins 13. Jahrhundert zurück, in dem Ballspiele, wie Croquet und Criquet besonders an den königlichen Höfen besonders beliebt waren. Diese Spiele wurden bei gutem Wetter in den königlichen Hofgärten gespielt. Um auch bei schlechtem Wetter nicht auf diese beliebten Ballspiele verzichten zu müssen, verlagerte man das Ganze auf eine Art Miniatur-Spielanlage – der Billardtisch war geboren. Bereits Ludwig XI hatte sich von einem französischen Kunsttischler einen solchen Tisch anfertigen lassen und wurde zum begeisterten Billardspieler. 

In den folgenden Jahrhunderten wurde das Billardspiel immer beliebter und hatte seinen festen Platz in den europäischen Ballhäusern. Der „hölzerne Stock“, den wir heute als Queue bezeichnen wurde immer weiterentwickelt. Anfang des 19. Jahrhunderts entdeckte der Franzose Francois Mingaud, der sich seine Zeit in der Gefängniszelle mit Billard vertrieb, den Effekt eines Lederstücks auf der Spitze des Queues. Dies ermöglichte eine genauere Treffsicherheit der Billardkugel und verhinderte das Abrutschen. Im Laufe der Jahre wurde die Billardkreide zu einem wichtigen Utensil für jeden Billardspieler. Bereits 1903 wurde in Paris die erste große Billard-Amateur – Weltmeisterschaft veranstaltet, die auf großes Interesse stieß. Die beiden großen Weltkriege hinterließen jedoch auch im Billardsport ihre Spuren. Die besten Spieler der Welt hatten keine Gelegenheit mehr, sich in internationalen Wettkämpfen zu messen. Die folgende Wirtschaftskrise im Jahr 1929 beeinflussten besonders die zahlreichen Berufsspieler, die mit dem Billard – Spiel ihren Lebensunterhalt verdienten. Die immer weiter fortschreitende technische Entwicklung, wie das Fernsehen, nahm den Spielern zunächst die Zuschauer, die ihre Abende vorwiegend am heimischen Fernsehgerät verbrachten. 

Eine neue Dimension des Billards wurde jedoch in England in den 60ziger Jahren entwickelt. Der britische Fernsehsender BBC versuchte seine Zuschauer von der Macht des Farbfernsehens zu überzeugen und suchte nach einem Format. Snooker war geboren. Billard und Snooker wurde durch die Besatzungskräfte auf dem europäischen Festland immer weiter verbreitet. Im Gegensatz zum traditionellen Poolbillard wird beim Snooker mit nur 3 Bällen gespielt. Das Ziel des Spiels ist es nicht, die Bälle zu versenken, sondern sie nach einer bestimmten vorgegebenen Reihenfolge zu treffen.

Dienstag, Januar 04, 2011

Dart- mehr als nur ein Hobby


Die Geschichte des Dartspiels lässt sich bis in das 5. Jahrhundert vor Christus zurückverfolgen, die zu dieser Zeit vorwiegend als Waffen genutzt wurden. Historikern zufolge liegen in England die Ursprünge des Darts, aber auch in Frankreich waren diese Wurfpfeile als effektive Waffen in den Armeen sehr weit verbreitet. 

Der Dartsport entspannt Recherchen zufolge in den Jahren 1860 – 1898. Der amerikanische Entwickler des Papier – Flights, der dem Dartpfeil ein besseres Flugverhalten ermöglichte, ließ sich diese ausgefeilte Technik bereits im Jahr 1898 patentieren. In den kommenden Jahren entwickelte sich der Dartpfeil immer weiter. Für das Material des Körpers wurde vorwiegend Holz verwendet. Dies änderte sich Anfang des 20. Jahrhunderts, als man die Vorteile des Metalls für die Verarbeitung von hochwertigen Dartpfeilen entdeckte. 

Bereits im Jahr 1908 wurde das Dartspiel zu einem Geschicklichkeitsspiel deklariert, das nicht nur eine ausgesprochene Treffsicherheit, sondern auch Können jedes einzelnen Spielers erforderte. Diese Erklärung machte den Weg frei für viele Gastwirte großer und kleiner Pubs, die das Dartspiel in ihren Gasträumen als abwechslungsreiche Unterhaltung für die Gäste anboten. Diese Entscheidung hatten die Gastwirte einem geschickten Dartspieler zu verdanken, den sich ein wegen Glücksspiels angeklagter englischer Gastwirt als Unterstützung in seinem Gerichtsprozess zur Hilfe nahm. Der talentierte Spieler überraschte nicht nur den Richter, sondern auch die Geschworenen mit seiner Technik, mit der dreimal die zweifache 20 traf. Der Richter entschied somit für den angeklagten Gastwirt und ließ die Anklage wegen Glücksspiels gegen ihn fallen. 

Heute werden Dartpfeile nicht nur mit Metall- sondern auch mit Kunststoffspitzen versehen. Diese sogenannten Softdarts sind wesentlich leichter als die herkömmlichen Dartpfeile und werden vorwiegend beim E-Dart verwendet, bei dem der Spieler seine Pfeile auf eine elektronische Dartscheibe richtet. E-Dart, Automatendart oder auch Softdart ist nicht nur als Unterhaltungsspiel in Clubs, Kneipen oder Gaststätten sehr beliebt. Es finden jährlich auch viele Wettbewerbe statt, die vorwiegend von Vereinen oder Automatenaufstellern veranstaltet werden. 

Die Spielvarianten sind dabei sehr unterschiedlich und orientieren sich vorwiegend nach den verschiedenen Ligen, in denen die beiden Konkurrenz-Teams gegeneinander antreten. Die Auswahl der Spielvariante wird häufig vom Veranstalter des Wettbewerbs vorgenommen.